Veranstaltungen

Vortrags- und Diskussionsreihe im Studio Dumont 2020

Die Veranstaltungen finden jeweils von 19.00 – 20.30 Uhr an folgenden Terminen statt:

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30.01.2020 Psychologie im Dialog: Vom Umgang mit Vergangenem - Lebensskripte neu schreiben."

Kurzvortrag von Dr. phil. Christiane Jendrich und Prof. Dr. Helmut Reuter und anschließende Diskussion.

Die Daten unserer Biographie sind faktisch – daran können wir nichts ändern. Wo, wann, von wem und in welches Umfeld hinein ich geboren bin ist ohne Alternative. Anders geht es uns aber mit unseren Erinnerungen, Erfahrungen und Bewertungen. Im Laufe unseres Lebens entwickeln wir unsere eigenen Erlebens- und Verhaltensmuster, mit denen wir auf unsere Kultur, unsere Umwelt und unser Sozialgefüge reagieren. Was würde wohl mit unserer Haltung zum Leben passieren, wenn wir unsere Geschichten aus ganz anderen Perspektiven beschreiben würden? Wenn beispielsweise das Versagen in der Prüfung zur Weggabelung hin zu einer ganz anderen Entwicklung definiert würde?

05.03.2020 Psychologie im Dialog: "Seelenleid und Psychotherapie - Möglichkeiten und Grenzen."

Kurzvortrag von Dr. phil. Christiane Jendrich und Prof. Dr. Helmut Reuter und anschließende Diskussion.

Was passiert, wenn wir lebensübliche Beschwerden als Krankheit definieren? Und damit implizit ausdrücken, dass wir sie „kurieren“ sollten (am besten natürlich von „Experten“)? Uns steht ja eine große Zahl belastender Gefühle zur Verfügung, und es dürfte kaum ein Tag vergehen, an dem jemand nicht erschöpft, bedrückt, verstimmt, lustlos, traurig, freudlos, frustriert, verzweifelt, verbittert oder ängstlich ist. Wann handelt es sich um therapiebedürftige Zustände und wann um „gesundes Leiden“? Wo würden wir eventuell durch viel zu frühes therapeutisches Eingreifen eine eigene Entwicklung, eine Selbsterfahrung von Lösungskompetenz verhindern und damit zur erlernten Hilflosigkeit beitragen?

28.03.2019 "Funkstille - wenn Menschen plötzlich den Kontakt abbrechen"

Vortrag von Dr. phil. Christiane Jendrich und anschließende Diskussion.

Alles schien normal, eben wie immer. Bis dann die Mitteilung kam, dass ein weiterer Kontakt unerwünscht sei und er hiermit beendet würde. Beim anderen bleibt Fassungslosigkeit, Unverständnis und später dann Wut und Trauer zurück. Keine Erklärungen, keine Hinweise oder Vorwarnungen, keine Gespräche – einfach Kontaktverweigerung. Was ist da passiert? Und was können wir tun, wenn wir wie vor einer Wand stehen und keine Erklärungen bekommen oder selber finden können? Was bewegt Menschen, plötzlich und unangekündigt den Kontakt abzubrechen? Vielleicht kann ein Blick zurück in die Beziehungsgeschichte weiterhelfen.

 
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