Veranstaltungen

Vortrags- und Diskussionsreihe im Studio Dumont 2019

Die Veranstaltungen finden jeweils von 19.00 – 20.30 Uhr an folgenden Terminen statt:

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17.01.2019 Psychologie im Dialog: Vom Umgang mit belastenden Gefühlen"

Kurzvortrag von Prof. Dr. Helmut Reuter und Dr. phil. Christiane Jendrich und anschließende Diskussion.

Wir sprechen oft von „negativen“ Gefühlen: Schuld, Scham, Kränkung, Neid, Wut, Trauer etc. Wir alle kennen diese Gefühle, die uns belasten und das Leben schwer machen. Gefühle haben unter anderem eine Signalfunktion – deshalb ist es wichtig, sie nicht wegdrücken und wegdenken zu wollen, nur weil wir sie als störend empfinden. Gefühle sind nie richtig oder falsch, sondern einfach da. Wenn wir anfangen, sie zu bewerten, tun wir uns nichts Gutes. Wie könnte ein guter Umgang mit belastenden Gefühlen aussehen, auf was weisen sie uns vielleicht hin und wie könnten wir sie nutzen?

14.03.2019 Psychologie im Dialog: "Psychisch widerstandsfähig werden/bleiben. Was macht uns stark?"

Kurzvortrag von Prof. Dr. Helmut Reuter und Dr. phil. Christiane Jendrich und anschließende Diskussion.

Wir sind dem Leben nicht nur geschenkt, wir sind ihm auch ausgesetzt! Nicht immer treffen wir die idealen Umstände an und müssen uns anpassen an ein System, das wir uns nicht ausgesucht haben. Mitunter sind die Bedingungen recht schwer und wir brauchen ausreichende Widerstandskräfte, um in diesem System überleben zu können. Was bräuchten wir, um freundlich „nein“ zu sagen, wenn wir etwas, das vom anderen gewünscht oder auch gefordert wird, gar nicht tun wollen? Wie können wir formulieren, was wir nicht wollen, ausdrücken, wozu wir nicht bereit sind und ablehnen, was wir nicht tun wollen? Und wie machen wir dem Gegenüber klar, dass er/sie etwas unterlassen soll? Kurz: was macht unsere Psyche widerstandsfähig und wie können wir sie „trainieren“?

28.03.2019 "Was mache ich hier eigentlich? Vom Sinn, Nichtsinn und Unsinn unserer täglichen Handlungen."

Vortrag von Dr. phil. Christiane Jendrich und anschließende Diskussion. Moderation: Angela Horstmann

Jede/r von uns kennt wohl die Situation: schon leicht erschöpft tun wir etwas, werden müder und denken an all das, was wir noch erledigen wollen. Irgendwann (und fast immer zu spät) halten wir inne, fassen uns an den Kopf, treten einen Schritt zur Seite und fragen uns „was mach ich hier eigentlich“? Habe ich das wirklich so gewollt? Wie komme ich dazu, für andere etwas zu erledigen, was sie bitte auch selbst hätten erledigen können? Wir kommen zu uns, ärgern uns über uns selbst und fragen, wie es denn dazu hat kommen können? Fest verankert im alltäglichen Trott sind wir gewohnt, alles das zu erledigen, von dem wir glauben, dass wir es tun müssten. Schleichend haben sich im Alltag Aufgaben hinzugesellt, die vielleicht mal als Ausnahme definiert wurden, jetzt aber Gewohnheit geworden sind. Jemand bittet uns und wir antworten freundlich und hilfsbereit mit einem Ja. Wir sind schließlich empathische, freundliche und hilfsbereite Wesen. Die Frage ist, wie wir aus unseren Eigenaufträgen wieder herauskommen, wenn wir merken, dass sie eine Eigendynamik bekommen haben, die wir nicht mehr kontrollieren können.

09.05.2019 Psychologie im Dialog: Vom Umgang mit belastenden Gefühlen" Wiederholung wegen der großen Nachfrage

Kurzvortrag von Prof. Dr. Helmut Reuter und Dr. phil. Christiane Jendrich und anschließende Diskussion.

Wir sprechen oft von „negativen“ Gefühlen: Schuld, Scham, Kränkung, Neid, Wut, Trauer etc. Wir alle kennen diese Gefühle, die uns belasten und das Leben schwer machen. Gefühle haben unter anderem eine Signalfunktion – deshalb ist es wichtig, sie nicht wegdrücken und wegdenken zu wollen, nur weil wir sie als störend empfinden. Gefühle sind nie richtig oder falsch, sondern einfach da. Wenn wir anfangen, sie zu bewerten, tun wir uns nichts Gutes. Wie könnte ein guter Umgang mit belastenden Gefühlen aussehen, auf was weisen sie uns vielleicht hin und wie könnten wir sie nutzen?

30.10.2019 Psychologie im Dialog: "Raus aus den Grübelschleifen - Entscheidungen treffen!"

Kurzvortrag von Prof. Dr. Helmut Reuter und Dr. phil. Christiane Jendrich und anschließende Diskussion.

Wir erleben es zumeist als bedrückend, wenn wir uns im Gedankenkarussell drehen und in endlose Grübelschleifen gelangen, aus denen wir keinen Ausweg sehen. Was unterscheidet eigentlich das Grübeln vom Nachdenken? Zum einen natürlich die Konkretion im Denken und mit Sicherheit auch die Ergebnisorientierung. Im Denken will ich etwas klären und erarbeite mir die nächsten Schritte, im Grübeln verharre ich und komme zu keinen Entscheidungen. Es geht um Ursachen und Auswirkungen von Grübelschleifen, um Musterunterbrechungen und Entscheidungsfindungen.

28.11.2019 Psychologie im Dialog: "Einsamkeit – Bedrohung oder „menschliche Grunddimension“?"

Kurzvortrag von Prof. Dr. Helmut Reuter und Dr. phil. Christiane Jendrich und anschließende Diskussion.

Einsamkeit gilt als die neue Bedrohung unserer Gesellschaft. Sie wird versteckt, ist schambehaftet und wird als schmerzhaft empfunden. Gefühlte Einsamkeit mündet leicht in das Gefühl der Sinnlosigkeit und führt in Lebenskrisen. Ist aber Einsamkeit immer nur negativ besetzt? Gefühle wie Unzugehörigkeit, Einsamkeit, Verlassenheit gehören zu unserem Alltag und gehören auch zu unseren Lebensbedingungen. Kein Mensch, der sich nie alleine und verlassen gefühlt hat. Vielleicht sollten wir gut unterscheiden zwischen Einsamkeit (dem subjektiven Empfinden sozialer Isolation) und Alleinsein (der Bedingung für kreative Besinnung und Gestaltung).

 
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